Die Preisträger-Jury 2018

Die Preisträger-Jury besteht aus fünf Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Der deutsche Theaterpreis würdigt die Leistungs- und Innovationskraft der hiesigen Theaterlandschaft, schließlich hat Deutschland eine der größten und bedeutendsten Theaterszenen weltweit. Neben den Nominierten werden wie in den letzten Jahren zahlreiche prominente Gäste aus Theater, Film und Fernsehen erwartet. Erst am Abend der festlichen Verleihung am 03. November 2018 werden die Namen der Gewinner bekannt gegeben, die Vergabe erfolgt in acht Kategorien, unter anderem Regie, Darsteller oder Bühne/Kostüm. Außerdem wird der Preis für das Lebenswerk und in diesem Jahr zu ersten Mal der Perspektivpreis der Länder vergeben.

Eine Jury aus künstlerischen Berichterstattern und dem Ausschuss für Künstlerische Fragen des Deutschen Bühnenvereins, bestehend aus Intendanten, Ballettdirektoren, Regisseuren, Dramaturgen und Kulturpolitikern, nominiert aus den eingehenden Vorschlägen für jede der einzelnen Kategorien drei Künstler.
Über diese Vorschläge stimmt eine fünfköpfige Jury, die aus Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste besteht, ab.
Diese Jury stellen wir Euch im heutigen Beitrag vor.

 

Prof. Regina Guhl

ReginaGuhl

Foto: J.J.Kucek

Bevor sie Professorin für Dramaturgie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wurde, war sie Chefdramaturgin und Stellvertreterin des Schauspielintendanten am Staatstheater Hannover und im Anschluss in gleicher Funktion am Schauspielhaus Graz. Sie war Dramaturgin bzw. Chefdramaturgin an den Schauspielhäusern in Bremen und Lübeck sowie dem Thalia Theater Hamburg. Erste Berufserfahrungen machte sie nach ihrem Studium als Dramaturgieassistentin an die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin unter den Direktoren Luc Bondy und später Jürgen Gosch.

Peter Michalzik

PeterMichalzikManfredKötter

Foto: Manfred Kötter

Der Autor, Journalist und langjährige Theaterkritiker ist Verfasser mehrerer Bücher, zuletzt „1900“, ein historisches Buch zur Frage des guten Lebens. Michalzik ist Gastprofessor für „Performance und Autorschaft“ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dozent am Mozarteum in Salzburg. Für das Nationaltheater Mannheim schrieb er die Trilogie „Mannheim Arrival“, „Spiel ohne Grenzen“ und „Theben: Mannheimer Geschichten“. 2014 hat er die Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa“ in Wiesbaden und die „Autorentheatertage“ in Berlin kuratiert. Michalzik war Mitglied der Theatertreffenjury und der Jury der Mülheimer Stücke. Er ist Mitglied in der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und im Kuratorium des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Jürgen Flügge

JürgenFlügge
Der Dramaturg, Theaterregisseur, Autor, Dozent und Theaterintendant ist Dozent für Theatertheorie an der Theaterakademie Mannheim, sowie Leiter und Regisseur des von ihm gegründeten HOF-THEATER-TROMM. Er arbeitete als Dramaturg und Intendant in München, Esslingen und Braunschweig sowie als freier Regisseur unter anderem in Wien, Zagreb, Wiesbaden, London und Kiel. Flügge ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Bensheim und Ehrenmitglied der ASSITEJ und des Fonds Darstellende Künste Berlin.

Sylvana Seddig

SylvanaSeddig

Foto: Peter Hartwig

Sylvana Seddig wurde 1985 in Köln als Deutsch-Griechin geboren. Sie studierte Zeitgenössischen Tanz an der ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten, Arnhem. Sie arbeitete bereits an der Volksbühne Berlin, den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Köln, dem Schauspiel Frankfurt, dem Schauspiel Wuppertal und der Hamburger und der Berliner Staatsoper, wo sie mit den Regisseuren Pucher, Nübling, Voges, Marthaler, Mondtag und Hüster zusammenarbeitet. Sylvana Seddig ist Faustpreisträgerin in der Kategorie Beste Darstellerin Tanz 2017. Auch in der Fachzeitschrift „TANZ“ wurde Sylvana Seddig als „Hoffnungsträgerin der Tanzkunst“ sowie als „Newcomer“ ausgezeichnet.  In der aktuellen Spielzeit 18/19 pendelt sie als Gast im Wechsel zwischen dem Thalia Theater Hamburg und der Volksbühne Berlin.

Barbara Mundel

Barbara Mundel, geboren 1959 in Hildesheim, Studium der Neueren deutschen Literatur, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft, arbeitet seit den 80er Jahren als Dramaturgin mit den Stationen Theater Basel, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin und Münchner Kammerspiele sowie als Regisseurin mit Schwerpunkt im Musiktheater, unter anderem an der Oper Frankfurt und den Salzburger Festspielen. Von 1999 bis 2004 war sie Direktorin des Luzerner Theaters, von 2006 bis 2017 Intendantin am Theater Freiburg. Die Theaterregisseurin ist noch Dramaturgin der Ruhrtriennale, wird aber bald die Intendanz der Münchner Kammerspiele übernehmen, wo sie bereits als Chefdramaturgin gearbeitet hatte.

Quelle: 3SAT
Fotos: Deutscher Bühnenverein

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