Die Nominierten für den FAUST 2018

Hiermit stellen wir Euch, gemeinsam mit dem Deutschen Bühnenverein und 3SAT, die Nominierten für den Faust dieses Jahr vor.

Grundlage für die Vergabe des Preises sind Vorschläge der Theater, es ist also ein Preis der Theater für ihre Künstler. Ein Theater darf jedoch keine eigene Produktion vorschlagen. Eine Jury aus künstlerischen Berichterstattern und dem Ausschuss für Künstlerische Fragen des Deutschen Bühnenvereins, bestehend aus Intendanten, Ballettdirektoren, Regisseuren, Dramaturgen und Kulturpolitikern, nominiert aus den eingehenden Vorschlägen für jede der einzelnen Kategorien drei Künstler.
Über diese Vorschläge stimmt eine fünfköpfige Jury, die aus Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste besteht, ab.

Hier kommen die Nominierten für den FAUST 2018:

Regie Schauspiel

Thorleifur Örn Arnarsson
„Die Edda“, Staatsschauspiel Hannover

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Jo Fabian

„Onkel Wanja“, Staatstheater Cottbus

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Yael Ronen

„Roma Armee“, Maxim Gorki Theater Berlin

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Darstellerin/Darsteller Schauspiel

Katja Bürkle
Franz Moor in „Die Räuber“, Bayerisches Staatsschauspiel München

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Wolfram Koch
Richard Herzog von Gloucester, König Richard III. in „Richard III.“, Schauspiel Frankfurt

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Barbara Nüsse
Prospero in „Der Sturm“, Thalia Theater Hamburg

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Regie Musiktheater

Martin G. Berger
„Faust (Margarete)“, Theater und Orchester Heidelberg

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Stefan Herheim
„Wozzeck“, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg

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Tobias Kratzer
„Götterdämmerung“, Badisches Staatstheater Karlsruhe

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Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater

Amira Elmadfa
Clorinde in „Rivale“, Staatsoper Berlin, unter Beteiligung des Staatstheaters Braunschweig

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Dshamilja Kaiser
Penthesilea in „Penthesilea“, Theater Bonn

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Matthias Klink
Gustav von Aschenbach in „Tod in Venedig“, Oper Stuttgart/Stuttgarter Ballett

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Choreografie

Sidi Larbi Cherkaoui
„Satyagraha“, Komische Oper Berlin, Koproduktion mit dem Theater Basel und der Opera Vlaanderen

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Sharon Eyal
„Soul Chain“, Staatstheater Mainz

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Sasha Waltz
„Kreatur“, Sasha Waltz & Guests, Koproduktion mit Festspielhaus St. Pölten, Les Théatres de la Ville de Luxembourg und Opéra de Dijon, made in Radialsystem

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Darstellerin/Darsteller Tanz

Adhonay Soares da Silva
in „Dances at a Gathering“ und in „Initialen R.B.M.E.“ im Rahmen des Zweiteilers „Begegnungen“, Stuttgarter Ballett

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Ramon A. John

Wanderer in „Eine Winterreise“, Hessisches Staatsballett (Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Staatstheater Darmstadt)

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Stephanie Troyak
Anna in „Die sieben Todsünden“, Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

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Regie Kinder- und Jugendtheater

Anselm Dalferth
„Wie klingt Nimmerland?“, Junges Theater Münster

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Anna Konjetzky
„Running“, Theater Heilbronn

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Martina van Boxen
„Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“, Junges Schauspielhaus Bochum

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Bühne/Kostüm

Alexandre Corazzola
Bühne/Kostüm „Frühlings Erwachen“, Schauburg München

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Jana Findeklee / Joki Tewes

Kostüme „Wilhelm Tell“, Schauspiel Köln
Eine Koproduktion mit dem Theater Basel

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Jo Schramm
Bühne „Medea“, Staatsschauspiel Hannover

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Lebenswerk

Den Preis für das Lebenswerk erhält Aribert Reimann.

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Aribert Reimann,
geboren am 04. März 1936 in Berlin, hat ein zahlreiche Gattungen und Formen umfassendes Œuvre vorgelegt. Am Anfang seiner Karriere als Bühnen-Komponist stand die Zusammenarbeit mit Günter Grass. Mit „Ein Traumspiel“ nach August Strindberg begann 1965 seine Arbeit als Opernkomponist. In den folgenden Jahrzehnten tat er sich als Komponist wichtiger Literaturopern hervor: u.a. „Melusine“ (1971 Schwetzinger Festspiele), „Lear“ nach William Shakespeare (1978 München),
„Die Gespenstersonate“ wieder nach August Strindberg (1983 Berlin), „Troades“ nach Euripides in der Fassung von Franz Werfel (1986 München). Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland. 2011 wurde ihm der Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk zugesprochen. Zuletzt wurde an der Deutschen Oper Berlin im Oktober 2017 seine Trilogie lyrique nach Maurice Maeterlinck „L’Invisible“ uraufgeführt.

 

 

Quelle: Deutscher Bühnenverein
Fotos: 3SAT/ Kobalt

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